Ratgeber

Haare glätten ohne Glätteisen: 7 Methoden im Vergleich

Haare glätten ohne Glätteisen: Dafür gibt es zwei Wege. Entweder ersetzt du die heißen Platten durch warme Luft, oder du lässt Wärme ganz weg und arbeitest mit Technik und Geduld. Beides funktioniert, nur nicht bei jedem Haartyp gleich gut. Hier sind sieben Methoden im Vergleich, ehrlich eingeordnet. Eine davon kennen wir besonders gut: unseren Air Straightener Pro™, einen Luftglätter, der mit höchstens 140 °C auskommt.

Vorab: Wie glatt soll es werden?

Ein Glätteisen presst jede Strähne zwischen zwei heiße Platten. Das Ergebnis ist spiegelglatt, die Temperatur dafür liegt deutlich über dem, was warme Luft braucht. Welche Plattentemperatur für welches Haar üblich ist, liest du im Beitrag Glätteisen-Temperatur.

Ohne dieses Gerät bleiben dir zwei Gruppen. Warme Luft glättet zuverlässig und schnell, das Ergebnis fällt natürlich glatt aus, mit Bewegung statt Sleek-Look. Kalte Methoden kosten nichts und schonen das Haar am meisten, dafür schwankt das Ergebnis stark mit deinem Haartyp. Leichte Wellen bekommst du kalt in den Griff. Bei Locken führt an etwas Wärme selten ein Weg vorbei.

Mit warmer Luft: die drei schnellen Methoden

Methode 1: Föhn und Bürste. Der Klassiker. Du ziehst die Strähne mit einer Rund- oder Paddelbürste straff und führst den Föhn von oben am Haar entlang, vom Ansatz in die Spitzen. Das braucht Übung und beide Hände. Wie es Schritt für Schritt geht, zeigt unsere Anleitung Haare glatt föhnen.

Methode 2: Warmluftbürste. Hier sitzt der Föhn direkt in der Bürste, du arbeitest also mit einer Hand. Warmluftbürsten machen vor allem einen geföhnten Look mit Volumen und Schwung. Wer es wirklich glatt will, stößt damit an Grenzen. Den direkten Vergleich findest du in Warmluftbürste oder Luftglätter.

Methode 3: Luftglätter. Sieht aus wie ein Glätteisen, arbeitet aber ohne heiße Platten. Beim Air Straightener Pro™ legst du eine handtuchtrockene Strähne zwischen die beiden Arme und ziehst das Gerät langsam nach unten. Warme Luft strömt dabei schräg über die Strähne, trocknet sie und zieht sie glatt. Die Temperatur wählst du in drei Stufen: 80, 120 oder 140 °C, mehr gibt das Gerät nicht her. Das Vorföhnen entfällt, du startest direkt nach dem Handtuch.

Air Straightener Pro™ in Weiß/Gold auf einem Podest, Vorder- und Seitenansicht
Ohne Glätteisen, ohne heiße Platten: Zwischen den Armen strömt nur warme Luft.
Methode Wärme Ergebnis
Föhn und Bürste warme Föhnluft, je nach Gerät glatt mit Schwung, braucht Übung
Warmluftbürste Warmluft, je nach Gerät geföhnter Look, viel Volumen
Luftglätter 80 bis 140 °C, in drei Stufen natürlich glatt, trocknet gleich mit

Zum Air Straightener Pro™

Was warme Luft leistet und wo das Glätteisen vorn bleibt, steht im direkten Vergleich Luftglätter oder Glätteisen.

Glatte Haare ohne Glätteisen und Föhn: vier kalte Methoden

Methode 4: Glättende Pflege. Glättende Shampoos, Spülungen und Leave-ins beschweren das Haar leicht, dadurch fällt es ruhiger. Sie ersetzen kein Styling, unterstützen aber jede andere Methode.

Methode 5: Die Haargummi-Methode. Handtuchtrockenes Haar kommt in einen tiefen, lockeren Zopf, alle paar Zentimeter mit einem weichen Gummi fixiert. So trocknet es über Nacht in gestreckter Form.

Methode 6: XXL-Lockenwickler. Sehr große Wickler strecken die Längen, statt Locken zu drehen. Du brauchst dafür ein paar Stunden Trockenzeit.

Methode 7: Beim Lufttrocknen glatt bürsten. Nach dem Waschen das Haar mit dem Handtuch ausdrücken statt rubbeln, dann beim Trocknen immer wieder straff nach unten bürsten. Bei leichten Wellen reicht das oft schon.

Alle kalten Methoden mit ihren Grenzen haben wir in einem eigenen Beitrag ausführlich beschrieben: Haare glätten ohne Hitze.

Lockige und krause Haare glätten ohne Glätteisen

Je stärker die Locke, desto weniger richten kalte Methoden aus. Sehr lockiges oder krauses Haar wird mit Zopf und Wicklern eher gestreckt als glatt. Realistisch ist die Kombination aus glättender Pflege und warmer Luft: Die Pflege beruhigt das Haar, die Wärme formt es.

Mit dem Luftglätter heißt das: dünnere Strähnen abteilen und langsamer arbeiten, damit der Luftstrom jede Strähne wirklich durchtrocknet. Das Ergebnis ist natürlich glattes Haar mit Bewegung. Ob es an den spiegelglatten Look heißer Platten herankommt, hängt von deiner Haarstruktur ab. Bei sehr krausem Haar bleibt es ein Stück davon entfernt.

Vorher-Nachher: welliges Haar und glattes Haar nach dem Glätten ohne Glätteisen
Von gewellt zu glatt: Das schafft warme Luft auch ohne Platten.

Schnell glatte Haare: was morgens funktioniert

Morgens zählt die Uhr, und da trennen sich die Methoden deutlich. Zopf, Wickler und Lufttrocknen brauchen Stunden oder gleich die ganze Nacht, sie wollen am Abend vorher geplant sein. Die warmen Methoden schaffen es in Minuten. Der Luftglätter hat dabei einen Zeitvorteil: Er trocknet und glättet in einem Durchgang, das separate Föhnen fällt weg. Haare waschen, mit dem Handtuch ausdrücken, Strähne für Strähne durchziehen, fertig.

Häufige Fragen

Wie bekomme ich über Nacht glatte Haare ohne Glätteisen?

Mit der Haargummi-Methode oder einem straffen Wickel um den Kopf. Das Haar trocknet dabei in gestreckter Form. Rechne mit einem geglätteten, nicht mit einem ganz glatten Ergebnis.

Welche Methode passt zu dickem oder krausem Haar?

Dickes Haar braucht vor allem dünnere Strähnen und mehr Zeit, egal wie du vorgehst. Bei krausem Haar führen kalte Methoden selten zum Ziel, hier ist Wärme plus glättende Pflege der verlässlichere Weg.

Ist Glätten mit warmer Luft besser für die Haare?

Warme Luft kommt ohne heiße Platten aus und bleibt beim Air Straightener Pro™ bei höchstens 140 °C. Ein Versprechen, dass dem Haar dabei nie etwas passieren kann, geben wir nicht. Was schonendes Glätten wirklich ausmacht, steht im Beitrag Haare schonend glätten.

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